{"id":408,"date":"2021-04-18T13:38:08","date_gmt":"2021-04-18T13:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/stoerpegel.de\/?page_id=408"},"modified":"2022-10-06T17:16:13","modified_gmt":"2022-10-06T17:16:13","slug":"aerztinnen-im-spannungsfeld-psta","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stoerpegel.de\/index.php\/aerztinnen-im-spannungsfeld-psta\/","title":{"rendered":"\u00c4rzt*innen im Spannungsfeld P+StA"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\">Ich wei\u00df, dass es \u201egute\u201c \u00c4rzt*innen in meinem Sinne gibt. Und ich hatte auch mit solchen zu tun.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Pattern-2s_mp3_Trimmed.mp3\" autoplay loop><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">Diese werden sich nicht in den folgenden Beschreibungen wiederfinden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dr.-hibbert-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-814\" width=\"485\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dr.-hibbert-2.jpg 900w, https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dr.-hibbert-2-300x121.jpg 300w, https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/dr.-hibbert-2-768x310.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Anscheinend sind \u00c4(rzt*innen) bei Polizeigewalt die H\u00e4nde gebunden. Diese werden sich sogar unter fadenscheinigen Gr\u00fcnden weigern, Ihnen Schmerzmittel zu geben, denn dies k\u00f6nnte ja als Diagnose oder wenigstens Best\u00e4tigung der Schmerzen durch die Polizei\u201ceins\u00e4tze\u201c gelten \u2013 ganz hei\u00dfes Eisen, hatte ich ja schon an anderer Stelle erw\u00e4hnt\u2026 Da tritt dann auch das offensichtliche Leiden des Patienten nach hinten oder wird ganz verschwiegen. Es gab doch mal sowas wie den Hippokratischen Eid, so dass sich die \u00c4 zur unabh\u00e4ngigen Hilfe verpflichten. Wie werden dann erst Patient*innen \u201ebehandelt\u201c, die wirklich \u201eDreck am Stecken\u201c haben? Hat nicht jeder das Recht auf gleiche Behandlung? Ich habe doch niemandem etwas getan!<\/p>\n\n\n\n<p>Warum so befangen? Kommt dies aus Seilschaften bereits w\u00e4hrend des Studium?<\/p>\n\n\n\n<p>Bestehen Verbindungen, die dazu f\u00fchren, dass bei Polizeigewalt nur schwer eine vollst\u00e4ndige Diagnose zu bekommen ist? Ist vielleicht ein Bekannter oder Verwandter bei der P? Oder vom Personal befreundet? Dies k\u00f6nnte schon reichen, um hier (vielleicht sogar unterbewusst) Vorbehalten Recht zu geben und die Doku nicht ordnungsgem\u00e4\u00df vorzunehmen, nicht herauszugeben oder sogar anzupassen. Wird Ihnen Druck gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p>Gilt sogar das Verschreiben von Schmerzmitteln als nicht \u201ekollegial\u201c der P gegen\u00fcber &#8211; und wird somit unn\u00f6tiges Leiden durch \u00c4 verursacht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">Vorbehalte?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn mich ein \u00c4 nicht behandeln m\u00f6chte, weil dieser in irgendeiner Beziehung zu P oder StA steht, so k\u00f6nnte ich dies akzeptieren, WENN ES GESAGT WIRD!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber eine \u201eScheinbehandlung\u201c um hier zu weiteren Verz\u00f6gerungen beizutragen \u2013 obwohl die strafrechtliche Relevanz (und Brisanz) bekannt ist \u2013 sehe ich diese Verhalten zwischenzeitlich als Mitt\u00e4terschaft zur \u201eVertuschung von Straftaten\u201c an. Ebenso als K\u00f6rperverletzung, da unn\u00f6tige Schmerzen und k\u00f6rperliche Sch\u00e4den nicht behandelt und evtl. sogar dadurch verschlimmert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint egal zu sein, dass Sie von der Polizei angegriffen wurden \u2013 viele \u00c4rzte*innen werden \u201eVorbehalte\u201c haben, die einer baldigen Genesung entgegenstehen. Schnell sind Diagnosen wie \u201ePsychosomatisch\u201c oder \u201eArthrose\u201c notiert. Der direkte Zusammenhang mit offensichtlichen \u201e\u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen\u201c wie B\u00e4nderriss, Knochenbruch, Nervensch\u00e4digungen, &#8230; oder ersichtlichen H\u00e4matomen und \u201eFehlentwicklungen bzw. -heilung\u201c wird gerne verschwiegen. Dieses erfahren Sie jedoch erst, wenn Sie die Patientenakte einfordern \u2013 und pl\u00f6tzlich kann eine v\u00f6llig andere Dokumentation vorliegen, wie es Ihren Erwartungen oder Aufzeichnungen entspricht. Es werden einige\/die meisten von Ihnen geschilderten Beschwerden nicht aufgef\u00fchrt, obwohl diese notiert wurden, nur \u201eTeildiagnosen\u201c mittels z.B. R\u00f6ntgenbilder gestellt und ohne weitere Untersuchungen (was man beim R\u00f6ntgen halt alles so nicht sehen kann&#8230;) \u201epsychosomatische Schmerzen\u201c dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist schon beeindruckend, wie einige \u00c4rzte ohne k\u00f6rperliche Untersuchung und ohne bildgebende Verfahren eine Fehlkorrelation mit den geschilderten Beschwerden diagnostizieren k\u00f6nnen. Ist mir als kleiner Diplomingenieur nicht ersichtlich, aber daf\u00fcr habe ich ja auch nicht Medizin studiert und keinen Doktortitel\u2026 Also nat\u00fcrlich anma\u00dfend von mir, so etwas auch nur zu \u00e4u\u00dfern und die Kompetenz oder Unabh\u00e4ngigkeit von Teilen der \u00c4rzteschaft in Frage zu stellen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Sind \u00c4rzte verpflichtet, das Leiden im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten zu lindern? M\u00fcssen \u00c4rzt*innen lebenseinschr\u00e4nkende Schmerzen behandeln? Oder wenigstend dokumentieren? Anscheinend nicht. So etwas wird erst recht nicht dokumentiert, wenn die \u00dcberschrift \u201eunangemessene Polizeigewalt\u201c lautet. Obwohl ich z.B. den Hausarzt in Steinhagen explizit darauf hinwies und er best\u00e4tigte, dies (und weiteres) zu notieren und auch flei\u00dfig mitschrieb, gibt er mir seine vollst\u00e4ndigen Aufzeichnungen trotz mehrmaliger Aufforderung nicht heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">Das kann doch nicht sein&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn einer mit vielfachen Verletzungen zum Arzt geht, so wird wohl schon allein durch die Verletzungen angenommen, dass man da wohl auch so seinen eigenen Anteil haben muss oder \u00fcbertreibt. Sowas w\u00fcrde die Polizei ja nicht ohne Grund tun, jemanden stundenlang maltr\u00e4tieren\u2026 Nicht in einer Demokratie, in Europa, in Deutschland, NRW,\u2026 und um Herrn Reul in einem \u00e4hnlichen Zusammenhang zu zitieren \u201edie Polizei macht sowas nicht, ist ja schlie\u00dflich verboten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"360\" src=\"https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/mr-mcgreg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-813\" srcset=\"https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/mr-mcgreg.jpg 480w, https:\/\/stoerpegel.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/mr-mcgreg-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich glaube, manche \u00c4rzt*innen haben Angst vor der Polizei und Staatsanwaltschaften, weil Sie die Folgen der k\u00f6rperlichen Gewalt schon oft gesehen haben, aber gleichzeitig in einem falschen Gesellschaftsbild gefangen sind. Hier kommen schon in der Kindheit gelernte Annahmen zum Tragen:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Polizei hilft und besch\u00fctzt, Angst m\u00fcssen nur die Verbrecher haben\u2026 da kann es ja nicht sein, dass die Polizei selber Straftaten begeht&#8230;und reden sich ein, da sitzt ein T\u00e4ter vor mir, damit das Weltbild wieder passt\u2026 und (be)handeln entsprechend.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">Arztfehler oder Behandlungsverweigerung bei Polizeigewalt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\">Gibt\u00b4s nicht!?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gehe davon aus, dass hier ein gegenseitiger \u201eSchutz\u201c gew\u00e4hrt wird, denn so k\u00f6nnen dann die StA Klagen gegen Polizist*innen UND \u00c4rzte einstellen und sich gegenseitig decken. Und dass ein nachfolgender Behandlungsfehler nicht vor Gericht zur Klage zugelassen wird, scheint selbstverst\u00e4ndlich. Dass so die Demokratie auf der Strecke bleibt ist offensichtlich \u2013 kein Anlass dies zu \u00e4ndern. Darum wird dar\u00fcber auch nicht berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht Aufgabe der StA, den Staat vor \u201eSchaden\u201c zu sch\u00fctzen. Dadurch wird die Rechtsstaatlichkeit von den Personen (P + \u00c4), die eigentlich unser gr\u00f6\u00dftes Vertrauen verdienen m\u00fcssten, missbraucht und wesentlich gesch\u00e4digt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob ich dies jetzt Inkompetenz, Behandlungsfehler, Behandlungsverweigerung, Befangenheit, Fehldokumentation, \u2026 nenne \u2013 es ist und bleibt allein schon ethisch und moralisch ein nicht zu akzeptierendes Verhalten, das (eigentlich) die gr\u00f6\u00dfte Verachtung verdient.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich frage mich, wann im Lebenslauf einiger \u00c4rzt*innen die Tatsache \u201ePolizeigewalt\u201c zu einer so fragw\u00fcrdigen Haltung f\u00fchrte. Aber irgendwo im Lebenslauf muss die ethisch-moralische Integrit\u00e4t (soweit vorhanden) wirtschaftlichen, pers\u00f6nlichen, \u2026 Gr\u00fcnden weichen. Was auch immer die Gr\u00fcnde sein m\u00f6gen, belegbarer Fakt sind z.B.:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Behandlungsverweigerung, Behandlungsfehler, Fehldokumentation<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald 1&#8230;2 \u00c4rzt*innen die Behandlung ablehnen, hat sich wohl sowas wie eine kollegiale Kette\u201c gebildet. Unter anderem dadurch kann kein A mehr die Diagnose des Kolleg*in in Frage stellen, ohne sich in der Gruppe \u201eschlecht darzustellen\u201c zu m\u00fcssen. So wird zus\u00e4tzlich eigener Druck in der \u00c4rzt*innenschaft zugelassen, der mit moralischen Grunds\u00e4tzen unvereinbar ist. Und wie ein \u201eQuerschl\u00e4ger\u201c aus den Reihen der \u00c4rzte von der StA behandelt wird, scheint klar\u2026 so wie ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mauer des Schweigens besteht also nicht nur im Polizeiumfeld, auch einige \u00c4rzt*innen scheinen dieses zu unterst\u00fctzen, obwohl die Unrechtm\u00e4\u00dfigkeit bekannt ist. So ein Handeln ist aber schwer zu beweisen und noch schwieriger vor Gericht zu bringen (StA\u2026).<\/p>\n\n\n\n<p>Doch was versprechen sich die \u00c4 davon? Haben sie zu oft die Folgen von Polizeigewalt auf dem Behandlungstisch gesehen und daher Angst?<\/p>\n\n\n\n<p>Werden sie von der P+StA bedr\u00e4ngt?<\/p>\n\n\n\n<p>Was passiert, wenn hier doch ein A eine \u201epositive Diagnose\u201c stellt und die Folgen der Polizeigewalt vollst\u00e4ndig dokumentiert? Ist es die Angst, vor Gericht als Zeuge geladen zu werden? Der Zeitverlust durch den Gerichtstermin? Die \u00d6ffentlichkeit? Die \u201eKundschaft\u201c P+StA?<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind keine leeren Behauptungen, die ich hier aufstelle, ich habe es am eigenen Leib erlebt. Aus diesem Grund werde ich hier detaillierter auf die einzelnen &#8222;auff\u00e4lligen&#8220; Stationen meines Leidens eingehen.<\/p>\n\n\n\n<p>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Tipps:<\/p>\n\n\n\n<p>Auch (oder erst recht) wenn Sie zu dem Arzt Ihres Vertrauens gehen, nehmen Sie Zeugen mit, machen Sie Aufzeichnungen und dokumentieren Sie alles per Foto\/Video\/Audio. Lassen Sie sich die Diagnosen SOFORT aush\u00e4ndigen und fordern die vollst\u00e4ndige Dokumentation ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Besser ist immer bei Polizeigewalt zuerst der Gang in die Rechtsmedizin. Nur diese k\u00f6nnen Dokumentationen vor dem Zugang (und Zwang) der P*StA gesch\u00fctzt ablegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder normale Arztbesuch oder Klinikaufenthalt ist in einem Strafverfahren f\u00fcr die StA zug\u00e4nglich! Auch dies wei\u00df jeder Arzt (aber wird \u2013 und darf &#8211; Ihnen dies nicht mitteilen). Denn ohne Ihre Zustimmung oder Wissen k\u00f6nnen (und werden) diese Ihre gesamte Krankenakte einfordern und somit weiteren Druck auf die \u00c4rzteschaft erzeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df, dass es \u201egute\u201c \u00c4rzt*innen in meinem Sinne gibt. Und ich hatte auch mit solchen zu tun. Diese werden sich nicht in den folgenden Beschreibungen wiederfinden. Anscheinend sind \u00c4(rzt*innen) bei Polizeigewalt die H\u00e4nde gebunden. 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